Bild 2 der Serie Freundschaft I, intuitive, zeitgenössische Kunst

 

Freundschaft II

2026
16 x 16 cm
Aquarellfarben, Kalk-, Sand-, Ton- und Tuffstein, Champagnerkreide, Kohle und Buntstift auf Papier, Steinpigmente mit Sojamilch gebunden

 

Die Arbeiten der Serie ‚Freundschaft‘ eröffnen einen offenen Bildraum, in dem sich Formen, Flächen und Farbfelder zueinander in Beziehung setzen. Dabei werden die Bildflächen jeweils von einer klaren Farbtemperatur getragen, die durch punktuelle Gegensätze eine innere Spannung erhält.

Die intuitiv entstandenen leeren Räume sind unterschiedlich stark ausgeprägt. In dem einen Werk öffnen sie sich weit, im Anderen treten sie enger und verdichteter auf.

Sie trennen oder verbinden jeweils zwei Gegenüber, die unterschiedlich gewichtet sind.

Risse, Furchen und unterbrochene Linien geben den Kompositionen eine fragile Ausstrahlung.

Durch unterlegte handgeschriebene Fragmente und unterbrochene Farbflächen entsteht eine regelmäßige Struktur. Vor allem im Werk mit der warmen Ausstrahlung scheint die Oberfläche dadurch zu pulsieren. Die zum Teil durchscheinende Schrift gibt Raum für Assoziationen – an Kommunikation, Briefe, Tagebucheinträge oder Spuren von Erinnerung.

Die beiden Arbeiten zeigen unterschiedliche Formen von Nähe und lassen Raum, eigene Erfahrungen darin wiederzufinden.

Freundschaft I und II waren als Dyptichon gedacht, allerdings ist dieses Werk verkauft.

Bildausschnitt aus dem zweiten Werk der Serie Freundschaft I, zeitgenössische, intuitive Kunst

Raumansicht des Werks Freundschaft II, eine Mixed Media Collage

Raumansicht der Serie Freundschaft I, zeitgenössische, intuitive Kunst